Unser kleines Drucklexikon

Hier wollen wir unseren Kunden eine kleine Hilfestellung geben, damit die Bearbeitung Ihres Auftrages noch reibungsloser funktioniert. Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie uns eine E-Mail schicken oder anrufen, dann helfen wir Ihnen selbstverständlich weiter.

Telefon: 0228 – 61 40 21

Kritik oder Anregungen nehmen wir gerne entgegen.

 

 

Was müssen Sie bei der Aufbereitung Ihrer Daten beachten:

Sie müssen alle Bilddaten, Logos und Schriften, die Sie in Ihrem Dokument verwendet haben, mitliefern.

 

Was muss man bei Schriften beachten:

Da es sehr viele verschiedene Schriftenhersteller und Schriftschnitte gibt, müssen alle im Dokument verwendeten Schriften mitgeliefert werden. Man kann nicht davon ausgehen, dass die Schriften bei der Druckerei bzw. dem Belichtungsstudio vorhanden sind.

Beim Mac besteht eine Schrift aus zwei Teilen. Es gibt den PostScript-Zeichensatz (Druckerschriften) und den dazugehörigen Zeichensatzkoffer, der die Zeichensätze (Bildschirmschriften) enthält. PostScript-Zeichensatz und Zeichensatzkoffer gehören zusammen und eine Belichtung ist nicht möglich, wenn ein Teil fehlt.

Beim PC wird zwischen True-Type-Fonts (.ttf ) und PostScript-Fonts (.pfb) unterschieden. Im Schriftenmenü sind diese Schriften an TT (True-Type) und T1 (PostScript) zu erkennen. Bitte verwenden Sie die T1-Schriften, wenn diese vorhanden sind.

 

 

Was gilt es bei Bilddaten zu beachten:

Wir benötigen die hochauflösenden Bilddaten von allen importierten Bildern. Die Bilder sollten mit einer Auflösung von  300 dpi gescannt sein. Dies gilt für Fotos, die in ihrer Größe 1:1 übernommen werden. Werden Bilder vergrößert, muß das Bild mit entsprechend höherer DPI-Zahl eingescannt werden.

CMYK: Farbige Scanns müssen in den CMYK-Modus umgewandelt werden. Ein vierfarbiges Bild setzt sich aus den Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz zusammen.

Im Photoshop finden Sie den Modus unter: Bild / Modus / CMYK-Farbe

Im Corel Photo-Paint finden Sie den Modus unter: Bild / Farbformat ändern / CMYK-Farben (32 Bit)

Graustufe: Schwarzweiße Bilder müssen in den Graustufen-Modus umgewandelt werden. Ein Graustufenbild besteht aus 256 Graustufen.

Im Photoshop finden Sie den Modus unter: Bild / Modus / Graustufen

Im Corel Photo-Paint finden Sie den Modus unter: Bild / Farbformat ändern / Graustufen (8 Bit)

Strich: Ein Bild im Strich-Modus besteht nur aus schwarzen oder weißen Pixeln. Die Vorlage sollte mit einer Auflösung von mindestens 600 dpi gescannt werden.

Im Photoshop finden Sie den Modus unter: Bild / Modus / Bitmap

Im Corel Photo-Paint finden Sie den Modus unter: Bild / Farbformat ändern / Schwarzweiß

In Bild-Dateien sind sehr viel Informationen gespeichert. Deshalb werden diese Dateien sehr schnell sehr groß.

Sie können die Daten mit einem Pack-Programm wie ZIP oder RAR aber radikal verkleinern – und das ohne Qualitätsverlust.

 

 

Belichtung

Was muss bei Logos beachtet werden?

Es gibt zwei Hauptarten von Computergrafiken - Vektorbilder und Pixelbilder. Vektorbilder wie die, die z.B. in Coreldraw, Freehand, Illustrator ... erstellt werden, bestehen aus mathematisch definierten Linien und Kurven, sogenannten Vektoren. In einem auf Vektoren basierenden Programm zeichnen Sie z.B. einen roten Kreis. Sie können diesen Kreis dann bewegen, seine Größe oder Farbe verändern; das Programm bezieht sich immer auf die Form selbst. Vektorprogramme eignen sich am besten für Text und Grafiken, wie Logos, die scharfe, klare Konturlinien erfordern, egal auf welche Größe sie skaliert werden.

Pixelbilder wie die, die in einem Bildbearbeitungsprogramm  (z.B. Adobe Photoshop, Corel Photo-Paint, ...) erstellt werden, bestehen aus kleinen Quadraten, sogenannten Pixeln. Ein roter Kreis in einem Pixelbild besteht aus einer Ansammlung von farbigen Pixeln, die diesen Kreis bilden. Beim Arbeiten mit Pixelbildern bearbeiten Sie Gruppen von Pixeln anstelle von Objekten oder Formen. Pixelbilder sind abhänig von der Auflösung und sollten nicht größer skaliert werden.

Die beste Methode ein Logo zu erstellen ist die  EPS-Vektorgrafik: Das Logo besteht ausschließlich aus Pfaden/Vektoren, dass mit einem Grafikprogramm (z.B. wie Coreldraw, Freehand, Illustrator ...) erstellt werden kann.

Vorteile: Die Platzierung des Logos ist auf jedem Hintergrund möglich.  Das Logo kann beliebig vergrößert werden.  Die Dateigröße ist sehr gering.

Wichtig: Wenn man die in einem Logo verwendeten Schriften in Pfaden/Vektoren umwandelt, müssen diese nicht mehr auf einem anderen Rechner installiert werden.

Freehand: Text / in Pfade konvertieren 

Coreldraw: Anordnen / in Kurven konvertieren

 

 

Dateiformate für Bilder, Grafiken und Logos

Die gängigsten Datei-Formate sind TIFF, BMP, JPG und EPS.

TIFF Tagged-Image File Format wird verwendet, um Dateien zwischen unterschiedlichen Programmen und Plattformen auszutauschen. TIFF ist ein flexibles Bitmap-Format, das von praktisch jedem Grafik-, Bildbearbeitungs- und Seitenlayoutprogramm unterstützt wird. Die Belichtung von TIFF-Dateien ist unproblematisch. Das TIFF-Format unterstützt die LZW-Komprimierung; diese Art der Komprimierung ist verlustfrei.

BMP ist das standardmäßige Windows-Bitmap-Format und wird auf DOS- und Windows-kompatiblen Computern verwendet. Bei dem BMP-Format kann mit einer Farbtiefe von 1 Bit bis 24 Bit gespeichert werden. Für 4 Bit und 8 Bit Bilder können Sie auch die Komprimierung Rund-Length-Encoding (RLE) wählen; diese Art der Komprimierung ist verlustfrei.

JPEG Joint Photographic Experts Group wendet eine Komprimierung an, mit der die Dateigröße reduziert wird, indem Daten, die zur Darstellung des Bildes nicht notwendig sind, erkannt und gelöscht werden. Je höher die Komprimierung, desto niedriger wird die Bildqualität.

EPS Encapsulated PostScript, dieses Format beinhaltet Informationen über Texte oder Bilder in der Seitenbeschreibungssprache PostScript. Diese Informationen sind so aufgebaut, dass sie eine Einheit bilden. Die EPS-Datei wird erst bei der Ausgabe auf den Drucker oder Belichter vom PostScript-RIP aufbereitet. EPS-Dateien können Vektorgrafiken und Pixelbilder enthalten und werden von den meisten Grafik- und Seitenlayoutprogrammen unterstützt.

 

 

Datenübernahme

Falls Sie Fragen haben oder irgendwelche Probleme auftauchen, rufen Sie einfach an oder schreiben uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter!

Welche Formate können wir problemlos übernehmen:

Quark XPress 3.3 (MAC) bis 4.04 (PC)

Freehand 7.0 (MAC)  8.0 (PC)

CorelDraw 8.0 (PC)

Corel Ventura 8.0 (PC)

InDesign 1.5 (PC)

Pagemaker 6.5 (PC)

Adobe Illustrator 9.0 (PC)

 

 

WICHTIG!

Alle verwendeten Schriften übermitteln.

Alle Bilder auch als separate Datei übermitteln

 

 

Zu Microsoft-Programmen:

Microsoft spart bei seinen Programmen (Office-Paket, Powerpoint u.ä.)  eine seperate Druckersteuerung. Das Ergebnis kennt jeder der eine Word-Datei von einem Computer zum nächsten überträgt: Die Umbrüche und Trennungen sind oft anders. Der Grund: Auf dem 2. Computer ist ein anderer Drucker installiert.

Oben genanntes gilt natürlich auch für Text- oder Positionsrahmen.

Microsoft-Programme zeigen farbige Bilder in Ihren Dokumenten an und drucken auf Ihrem Farbdrucker auch schöne bunte Bilder aus. Zum Belichten sind diese Dokumente aber doch nicht zu gebrauchen, da Microsoft die am Bildschirm dargestellten Farben (RGB-Modus) nicht in CMYK konvertieren kann.

Besser ist es: Wenn Sie etwas gedruckt haben wollen: Hände weg von Microsoft! Sie sparen sich und jeder Druckerei viel Stress und Ärger.

Installieren Sie sich - wenn Sie häufiger Vorlagen erstellen - auf Ihrem PC ein  einigermaßen profesionelles Layout-Programm oder - wenn Sie nur selten Vorlagen erstelllen - lassen Sie es uns machen.

 

 

 

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